Clov Cartoon

Biographie vom Künstler

Klaus Oliv > Clov <


wurde 1944 in München geboren. Schon als Kind zeigte er Talent zum Zeichnen.

Zunächst studierte er Jura, ließ sich dann aber seinem eigentlichen Talent folgend zum Werbegrafiker ausbilden. Von 1973 bis 1976 war er Mitinhaber einer kleinen Werbeagentur in Schwabing, danach als freier Cartoonist für Werbeagenturen und Verlage tätig.

1978 zog er an den Tegernsee, wo er von Kindheit an seine Ferien verbrachte. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 2000.

Sein Blick war immer auf die Welt gerichtet mit ihren Schrecknissen, Kuriositäten und Absonderlichkeiten, oft wohlwollend und mit Humor, aber auch manchmal ein wenig besorgt um die Zukunft dieses Planeten. Der Buddhismus, aber auch die modernen Naturwissenschaften und die Ufologie gehörten zu seinen Interessengebieten; Bereiche, die Fragen nach unserer Existenz und ihrer Sinnhaftigkeit aufwerfen.

Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften und Magazinen (Sesamstraße, Eltern, Computerheft, PM, Abenteuer & Reisen) entwickelte er ab 1975 zusammen mit dem Heye Verlag Postkarten, Kalender und Geschenkartikel.
Klaus Oliv ist auch der Vater des "Clov Schweins", ein "character", der sich größter Beliebtheit erfreut: unter dem Titel "Mit Schwein durchs Jahr!" 1995 erschien beim Lappan-Verlag das Buch "Cartoons für Golfer", 2005 "Der Weg zu Glück und Erfolg", 2006 "Das kleine Buch für große Sprücheklopfer".

Ein Ausschnitt aus dem umfangreichen Werk von Klaus Oliv wurde anläßlich seines 60. Geburtstages vom 26. September 2004 bis 24. Oktober 2004 im Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee gezeigt.

Das scheinbar paradoxe Thema der Ausstellung "Vieles ist wahrscheinlich, denn alles ist möglich" spiegelt die für Klaus Oliv typische Betrachtungsweise der Welt in den großen, wie in den kleinen Dingen wider. Mit subtilem Scharfblick kommentiert er nicht nur die Alltagswelt mit ihren Liebenswürdigkeiten und Tücken. Sein Steckenpferd ist das Spintisieren, Philosophieren und Hinter-die-Dinge-blicken - auch hinter die nicht direkt sichtbaren.